Ein Blog, der mir dazu dient gewisse Dinge zu verarbeiten. Manchen Menschen wird es verletzen, was sie hier lesen. Aber darauf kann und will ich auch keine Rücksicht mehr nehmen. Es ist mein Blog und da schreib ich rein, was ich will. Wer damit nicht klar kommt, muss ihn ja nicht lesen.
Ich bin weggegangen von dem, was mir gut tut. Ich hatte alles, was ich zum Leben brauchte. Doch ich habe es nie gesehen, obwohl es immer direkt vor meiner Nase war.
Ich dachte, woanders finde ich genau das. Endlich. Keine Tränen, keine Angst. Einfach nur Freude.
Und jetzt? Jetzt wird mir bewusst, was ich verloren habe. Klammere mich an eine Illusion, die mich langsam, aber sicher kaputt macht. Tränen und Angst, aber keine Freude mehr. Gescheitert und die Einsicht falsch gehandelt zu haben.
Jetzt ist es zu spät und ich betrachte all das Glück, was ich einmal besaß und einfach aufgegeben hab, aus weiter ferne.
Meine erste Abschlussnote steht fest: Marketing - 2! Hatte grade Prüfung (da hatte ich ne 3), aber durch meine Vornote und weil ich mich in den letzten Wochen so verbessert hab, war mein Lehrer der Meinung mir eine 2 gegeben zu müssen. Find ich toll, hätt ich nicht mit gerechnet Also wunderbarer Tag bis jetzt.
Gestern hab ich wieder mitm Laufen angefangen. Hab ne halbe Stunde durchgehalten, danach bin ich wieder nach Hause. Aber man soll ja eh langsam anfangen. Geplant ist jeden Tag laufen, aber ob ich das so durchhalte ist noch fraglich. Naja, zwischendurch immer mal wieder skaten (heute nachmittag zB.), dann passt das schon
Ansonsten hab ich seit Sonntag mittag Kopfschmerzen. Immer son leichter Druck, als würd mir jemand den Kopf eindrücken wollen. Tut nicht wirklich weh, aber ist halt unangenehm. Ob ich vielleicht doch mal so langsam zum Arzt sollte? Immerhin meinte meine Ärztin bei meiner Gehirnerschütterung, dass es bis zu 2 Monate nach dem Unfall noch zu Nebenwirkungen der Erschütterung kommen kann. Nicht dass meine Kopfschmerzen jetzt damit zu tun haben. Weil ans Wetter glaub ich solangsam nicht mehr. Ich trinke ausreichend und solange hatte ich aufgrund des Wetters noch nie Kopfschmerzen. Schon sehr ungewöhnlich...naja abwarten.
Das wars auch schon mit meinem kurzen Zwischenbericht
Irgendwie fühl ich mich rastlos. Ich will irgendwo hin, weiß aber nicht wohin. Ich will rausgehen, aber habe kein Ziel vor Augen. Ich wüsste auch nicht mit wem. Alleine? Nein, auch nicht. Da versink ich nur in Gedanken, die nicht gut sind. Aber das passiert mir auch, wenn ich jetzt zu Hause bleibe. Hier wäre es sogar noch schlimmer. Mit der Flasche Wein.
Aber ich hab das Gefühl, dass es egal ist, wo ich hingehe und mit wem. Ich würd mich nicht wohlfühlen. Wie fehl am Platz. So fühl ich mich immer. Nur meistens ist dieses Gefühl nicht so stark ausgeprägt. Meistens ist es tief in mir drin versunken. Manchmal kommt es dann jedoch zum Vorschein und erschwert mir mein Leben.
Ich versteh einfach nicht, warum das so ist. Hier hab ich alles, was ich immer wollte. Und doch reicht es nicht aus. Nur was würd dann reichen? Was will ich wirklich? Gibt es überhaupt irgendeinen Ort, an dem ich mich wohl fühle? Fühle, dass es mein zu Hause ist?
Wahrscheinlich werd ich noch 10.000x umziehen. Immer auf der Suche nach dem, was mich erfüllt und werde es wahrscheinlich doch niemals finden.
Hab ich jetzt auch hinter mir. Zumindest die Mündliche. 20/30 Punkten, als ne 3. Bin ich voll zufrieden mit. Trotzdem bin ich frustriert, wütend, angepisst und angewidert. Warum? Weil unsere Französischlehrerinnen, die unserer Prüferinnen waren, so unglaublich arrogant waren und uns von Anfang an nur fertig gemacht haben!
Es ging los mit ner kurzen Selbstdarstellung. Das lief bei mir noch wunderbar und ich glaub, bei der Fanny auch (mit der ich zusammen in der Prüfung war). Dann kam der Dialog, den wir vorher vorbeireiten durften. Ging auch noch, auch wenns besser hätte sein können. Dann der dritte Teil, von dem weder Fanny noch ich wussten, dass das überhaupt der drittel war! Wir sollten mal eben spontan ne Diskussion über Teilzeit- und Vollzeitarbeit führen. Also hab ich damit angefangen, dass ich es schwierig finde, neben der Schule teilzeit zu wrbeiten, weil....und prompt wurd ich unterbrochen: Thema verfehlt. Hä? Ging doch um Teilzeit??? Jaaaaa......aber um die nach der Ausbildung. Zack! war die Kadda voll raus ausm Thema und es ging nichts mehr! Da ich nicht genau wusste, was ich groß erzählen sollte, hab ich einfach drauf losgeplappert in der Hoffnung, dass wenigstens mein Vokabular und die Grammatik stimmt (im Unterricht hatte man uns immer gesagt, dass es wichtig ist, dass wir reden und dass der Inhalt deswegen erst mal gar nicht so wichtig ist, solange das Sprachliche ok ist. War dann anscheind in der Prüfung plötzlich genau andersrum oder so). So, ich denke, Fanny gings nicht sehr viel anders als mir.
Es wurd uns andauernd reingeredet bzw. uns verunsichert, so dass wir teilweise gar nicht wussten, was wir jetzt machen sollten!
Dann mussten wir raus, während die Damen dadrin über unsere Punktzahl diskutierten. Nach 5 Minunten durften wir wieder rein und wurden "Das war ja mal ziemlich enttäuschend!" BÄM! Sowas will man hören. Kaum sitzen wir, gings auch schon los. Unser Vokalbular, die Grammatik seien total fürn Arsch und man sieht, dass wir in den letzten 2 Jahren absolut nichts gelernt hätten! Außerdem hhätte ich ja die Hälfte immer vergessen!
Boah wir waren so unglaublich sauer! Ich hätte denen am Liebsten direkt diverse Sachen an den Kopf geknallt wie zb. dass ich mir von jemanden, der nicht einen vernünftigen deutschen Satz zustande bringt, nicht sagen lassen muss, dass mein Wortschatz scheiße ist! Oder dass es schon recht seltsam ist, dass ich im 1. Jahr durchweg 1 in Französisch stand und jetzt plötzlich, nachdem ich die beiden im UNterricht hab (die gar keinen Unterricht machen und immer mindestens 15 Minuten zu spät kommen), um mindestens eine Note nach hinten gerutscht bin, obwohl ich an meinem Lernverhalten nichts verändert hab! Ach ja....mir Wörter als falsch zu unterstellen, die ich im Wörterbuch nachgeschlagen und gelernt hab, ist auch mal derbe unglaubwürdig!
Und dann haben die das alles nicht in nem netten Ton gesagt, nein, es war richtig arrogant und eingebildet! Und das regt mich am meisten auf. Ich weiß, dass ich da keine Glanzleistung hingelegt hab. Ich weiß, dass es nie im Leben für ne 2 gereicht hätte, aber warum muss man einem Prüfling so uglaublich widerwärtig gegenübertreten?? Geht meiner Meinung nach gar nicht, und ich denke, da ist das letzte Wort auch noch nicht gesprochen.
So, jetzt bin ich nur noch auf 120. Immerhin mein Kopf ist auch nicht mehr knallrot vor Aufregung. Ich guck jetzt Ghost Whisperer und freu mich über meine 20 Punkte und dass ich die Mündliche immerhin hinter mir hab!
Freitag war ich das erste Mal Nachtskaten in Dresden. 2 Stunden - 21,3 km. Und ich habs geschafft! Ohne mich zu verletzten und sogar meine Kondition hat mich nicht im Stich gelassen
Ansonsten hatte ich noch ein sehr tolles WE! Worüber ich sogar die Französischprüfung am Dienstag vergessen hab. Werd ich morgen erst mal mit Fanny lernen. Die mündliche Französischprüfung ist wohl die, vor der ich am meisten Bammel hab. Wobei mir eigentlich nicht viel passieren kann, weil ich ja mit ner 2 als Vornote in die Prüfung gehe. Muss nur immer ne 4 schaffen, dann ist alles cool. Aber trotzdem -.-
Englisch mündlich hab ich übrigens mit 25 von 30 Punkten bestanden. Schon mal ganz cool Und ich machs Fachabi an meiner jetzigen Schule. Dann hab ich hoffentlich in einem Jahr Fachhochschulreife im Bereich Wirtschaft und Verwaltung und kann dann hoffentlich studieren gehen. Ja, ich benutz gerne Umwege. Sieht man mehr von der Welt, als wenn man immer nur geradeaus geht
Achso. Und ich flieg nach Indien. Wann weiß ich zwar noch nicht, aber ich fliege. Erst mal für 5 Wochen und dann abwarten, wie es mir da unten so ergeht. Wenn alles super ist, werd ich wohl auch mal für 3-6 Monate dableiben, je nachdem wie ich dann beim Studium Zeit hab
So, jetzt werd ich weiter Ghost Whisperer gucken. Momentan meine absolute Lieblingsserie! Fang jetzt mit der 3. Staffel an.
Es macht keinen Spaß.
Jeden Tag rechne ich mit einem Anruf, wo mir gesagt wird, dass es meine Mutter schlechter geht. Oder dass der Krebs sich schneller ausbreitet, als gedacht. Dass ihr dann selbst die Bestrahlung nicht mehr hilft. Jedes Mal, wenn mich meine Mutter oder mein Stiefvater anruft, rechne ich mit dem Schlimmsten.
Soll das jetzt immer so weiter gehen? So lange bis es vorbei ist?
Und dann morgen Muttertag. Ich kann mich nicht mehr darüber freuen, meiner Mutter ein Geschenk zu machen. Stattdessen muss ich nur daran denken, dass ich bald in doch relativ naher Zukunft keine Mutter mehr haben werde, der ich ein Geschenk machen kann. Ich muss an all die Muttertage in meiner "rebelligen Teenage-Zeit" denken, an denen ich sie einfach ignoriert hab und wünschte mir, ich könnte jetzt dahin zurückreisen, um mir selbst klar zu machen, wie froh ich darüber hätte sein sollen, dass ich eine solch tolle, fürsorgliche Mutter habe!
Dann der nächste Gedanke. Ein Gedanke daran, dass meine Mutter vielleicht niemals ihre Enkelkinder kennenlernen darf. Und ich weiß, dass sie sich das so sehr wünscht. Sie im Sommer auf einem Gartenstuhl auf ihrer Veranda, neben ihr liegt ihr alter Hund faul in der Sonne rum und dabei beobachtet sie ihre kleinen Enkel, die auf der Wiese herumtollen. Die Sonne scheint und meine Mum sitzt einfach nur zufrieden und glücklich da. Es gibt nichts, was diese Idylle zerstören könnte. Gar nichts.
Das ist das Bild, was ich von ihr im Kopf hab, wenn ich an ihre Zukunft denke. Das ist genau das, was sie immer wollte. Und das ist genau das, was sie verdient hätte.
Nun kann es sein, dass es nie so sein wird.
Ihre Zukunft wird von Krankenhausaufenthalten, OPs, Bestrahlungen, Medikamenten, Kuren, Schmerzen, kaputte Haut, Narben, ausfallenden Haaren usw. überschattet sein.
Das macht mich fertig. Sie war immer ein starker Mensch. Ist sie immer noch, psychisch. Aber sie wird immer schwächer und das jetzt schon, wo der Krebs doch grade erst ausgebrochen ist. Wie wird es dann erst in 5..10..15 Jahren sein? Wenn sie überhaupt noch so lange lebt.
Die Ärzte sagen, wenn alles gut verläuft, dann kann sie gut und gerne noch 15 Jahre leben. Was heißt "gut verläuft"? Der Krebs wächst nicht mehr? Er bildet keine Metastasen mehr? Wenn man bedenkt, dass ihre Knochen schon vom Krebs zerfressen sind, ist es doch eigentlich schon egal...
Eigentlich fing der Tag gut an. Durch einen Aushang an der Schule, hab ich wahrscheinlich die Möglichkeit an einem Hilfsprojekt in Indien teilzunehmen. 5 Wochen in Indien als Betreuerin in einer Grundschule. Geil ohne Ende! Dann Französischvornote 2! Auch geil ohne Ende!
Nach Hause-Weg wie immer in Gedanken versunken. Gedanken an meine Mutter. Gedanken über meine Schwester und die Vormundschaft. Immer das Gleiche. Immer über das gleiche grübeln und nie zu einem sinnvollen Ergebnis kommen.
Dann zu Hause, Briefkasten, Post vonner HTW (Hochschule). Voller Vorfreude und Erwartungen nach oben gerannt und den Umschlag aufgerissen. Und dann die Ernüchterung...Enttäuschung. "Leider können wir Ihr Zeugnis der Fachhochschulreife nicht anerkennen!" BAM!
1. Gedanke: Scheiße...Zukunft im Arsch. Heulkrampf, Nervenzusammenbruch, Gedanken, die ich nicht haben darf.
2. Gedanke: Dann geh ich mal auf Jobsuche. Scheiße, ich will jetzt noch nicht ins Berufsleben einsteigen!
3. Gedanke: Ok, scheiß drauf, dann mach ich halt mein Fachabi nach! Wollen wir doch mal sehen, ob ich nicht doch noch irgendwann anner Uni angenommen werde!
Ich denke, beim dritten Gedanken sollte es bleiben. Aber es ist momentan einfach wieder alles zu viel, dass ich mir manchmal wünschte, nicht mehr leben zu müssen. Auch wenn ich wahrscheinlich nach Außen hin nicht den Anschein erwecke, aber ich bin grade wieder an dem Punkt, an dem ich sage, dass ich einfach nicht mehr kann.
Wieviele Rückschläge kann ein Mensch im Leben ertragen, ohne vollkommen den Verstand zu verlieren? Testobjekt "Kadda" wirds ausprobieren und detailierte Ergebnisse liefern.
Freitag bin ich wieder nach Dresden gefahren. Mitfahrgelegeneheit war glücklicherweise wiedermal absolut super und vor allem günstig und schnell. Innerhalb von 4 Stunden von Menden nach Dresden!
Im Großen und Ganzen hatte ich ein wundervolles WE bis auf ein/zwei kleine Tiefpunkte.
Gester Abend war ich dann auch mal wieder richtig betrunken. In Katys Garage inner Neustadt. Toller Laden...seltsam dass ich da vorher noch nie drin war. Irgendwann um 1 dann nach Hause und ab ins Bett. Kater hatte ich zwar nicht, dafür war mir der ganze Morgn irgendwie total schummrig....mmmh, so ist das wohl, wenn man alt wird.
Und jetzt grade breitet sich mal wieder Fruststimmung aus. Ich denke einfach zu viel nach und sollte das wohl sein lassen. Aber wie kann man "sinnloses Nachdenken" abstellen? Immer noch nicht den passenden Schalter gefunden, obwohl ich ja schon seit Jahre suche. Alkohol machts eigentlich auch nicht schlimmer, deswegen lass ich da heute einfach mal die Finger von. Schlafen werd ich jetzt auch nicht können, weil is nicht.
Naja, morgen geht Unterricht wieder los und ab nächster Woche dann Prüfungen, für die ich mal lernen sollte. aber ich bin momentan so unglaublich unmotiviert.....
Gestern der Tag war eigentlich wunderbar. Nicht weil Ostersonntag oder so war, einfach nur so. Ich war bei meinem Vater und anderen Verwandten, hab ordentlich getrunken und dann wieder zurück zu meiner Mutter und weiter lustig mit denen getrunken. Alles prima, so stell ich mir Urlaub vor.
Und dann lassen meine Mutter und mein Stiefvater die Bombe platzen. Was passiert mit meiner Schwestern, wenn sie im September 18 wird? Sie ist zu 70 % behindert und braucht ne Vormundschaft. Meine Mutter will die nicht übernehmen, weil sie nicht weiß, wie lange sie noch "unter uns" ist. Mein Stiefvater will es eigentlich auch nicht übernehmen, meinem Vater traut es niemand zu. Wer bleibt also übrig? Ich. BÄM! Ich mit meinen dann 23 Jahre soll mich um die gesundheitlichen und rechtlichen Dinge meiner volljährigen kleinen Schwester kümmern.
Dann der nächste Schock. Testament. Erbschaft. Schulden. Eigentumswohnungen. Und und und.
Irgendwie war das gestern zu viel für mich. Vor allem die Sache mit meiner Schwester. So viel Verantwortung, wo ich doch selbst mein Leben nicht wirklich auf die Reihe bekomme. Klar, ich könnte den Wunsch meiner Mutter ablehnen und wem anders die Vormundschaft überlassen, aber ich glaub das kann ich auch nicht. Ich mein, allein der Gedanke daran, fühlt sich so an, als würde ich meine Schwester im Stich lassen. Aber bin ich wirklich dazu in der Lage die Verantwortung für meine Schwester zu übernehmen? Ein Leben lang? Denn die Entscheidung wäre für mein Leben. Meine Schwester wird nie in der Lage sein, alleine klar zu kommen,sie wird immer Hilfe brauchen. Meine Hilfe. Das Schlimme ist nicht nur, dass die Entscheidung für immer wäre, nein, ich muss diese Entscheidung bald treffen, weil sie bald volljährig wird.
Und ich weiß grade einfach nicht mehr weiter.
Ich hatte mir meine Ferien irgendwie anders vorgestellt.
Gestern mit Mitfahrgelegenheit gefahren. War sehr angenehm die Fahrt, außer dass ich mich halbtot geschwitzt hab. Aber der Fahrer und auch die anderen beiden Mitfahrer waren recht cool. Vor allem der Typ, der neben mir saß. Als wir uns unterhalten haben, kam raus, dass er auch aus Menden kommt und am HGG sein Abi gemacht. Haben uns dann nochn bissl über die Lehrer und so unterhalten. Wie klein die Welt doch ist
Naja und dann wurd ich zu Hause erst mal mit nem leckeren Auflauf und Unmengen an Berliner Weisse begrüßt. So muss das sein Und ganz gechillt im Garten gesessen...
Heute morgen wurd ich dann von zwei poppenden Igeln unter dem Schlafzimmerfenster geweckt. Um 7 rum muss das gewesen sein. Die sind ja so unglaublich laut! Das Gewitter heute Nacht hab ich dann aber nicht gehört XD
Heute gehts dann noch mit Hannah und vielleicht auch Vanessa (falls sei dann schon wach ist...) Eis essen und heute Abend dann grillen! Auch wieder mit ganz viel Alkohol, befürchte ich XD
Ansonsten mal gucken, was die Woche so bringt. Nächstes WE fahr ich dann wieder nach Dresden. Und dann fangen auch schon die Prüfungen an *bibber* Naja, vielleicht werd ich die Woche hier auchn bissl damit verbringen, um im Garten zu lernen....vielleicht...
Weder nen schönen Abend gestern gehabt, noch ne erholsame Nacht.
Eigentlich war gestern Neustadt angesagt, Cocktails trinken und so. Nach 2 Cocktails bin ich wieder nach Hause, weils mir zu stickig war, ich Unterleibsschmerzen hatte und es mir einfach zu viele fremde Menschen waren, mit denen ich mich sowieso nicht unterhalten konnte. Ich dachte, ich wäre inzwischen so weit, aber anscheind hab ich mich da getäuscht. Was solls. Also bin ich 1 1/2 Stunden lang nach Hause gelaufen. Langsam, nachdenklich. War einigermaßen warm, zumindest wars für mich angenehme. Hab allerdings viele Leute gesehen, die mit Schal durch die Gegend gelaufen sind. Saß auch ne lange Zeit noch auf der Augustusbrücke und hab mir die Elbe angeguckt und die Lichter vom entfernten Rummel. Irgendwie ziemlich friedlich alles.
Als ich dann zu Hause angekommen bin, bin ich auch schnell ins Bett, weil ich denk Tag und den Abend einfach nur schnell beenden wollte. Super Sache, ich wurd 3x von ner fremden Nummer angerufen (bin ich natürlich nicht dran gegangen) und hab sonen unglaublichen Rotz geträumt. Von Monstern und Einhörnen und irgendwelchen seltsamen Gewinnspielen und verworrenen dunklen Gängen und wie ich dann nachts auf nem Parkplatz angefangen hab Cricket zu spielen o_O
Der Tag heute verspricht nicht besser zu werden. Bleib wahrscheinlich eh den ganzen Tag im Bett. Wobei ich mir gestern Abend noch vorgenommen habe mal wieder laufen zu gehen. Vielleicht mach ich das noch, auch wenn das meinem Kopf sicherlich nicht gut tut. Wobei eigentlich auch egal. Da ist sowieso schon alles so durcheinander und verwirrt und kaputt, sodass es sicherlich keinen negativen Auswirkungen mehr auf meinen Gesamtgeisteszustand haben kann.
Sonntag, morgen Montag. Morgen wieder in die Schule. Ganz toll. Total sinnlos. Aber was muss, das muss.
P.S. ich hätt doch aufs Egotronic-Konzert gehen sollen -.-
Naja, kann wohl noch nicht Hobby zu sagen, aber ich habe ein neues Sportgerät für mich entdeckt! Und zwar Sprungstelzen ! Habe ungefähr 10 Minunten gebraucht, bis ich alleine ohne Händchenhalten gehen konnte. War auch gar nicht mal so schwer wie ursprünglich gedacht! Außer dass die Dinger ordentlich wiegen und man sich erst mal an das Gewicht gewöhnen muss. Naja, nach ne Stunde bin ich dann etwas mutiger geworden und hab schon mal versucht n bissl schneller zu gehen, damit ich auch mal die Federn benutze...ging auch länger gut, bis ich dann irgendwann hängen geblieben bin und nen filmreifen Sturzt hingelegt hab! Meine linke Körperseite ist mal komplett kaputt XD Schürfwunden, blaue Flecken und Blutergüsse. Und weil ich so hübsch auf meinen Hohlkopf gelandet bin, hab ich jetzt ne leichte Gehirnerschütterung. Wegen der bin ich immer noch son bissl neben der Spur. Also Kopfschmerzen und mir wird hin und wieder schwindelig, aber geht schon irgendwie.
Jetzt hätt ich gerne selbst solche Dinger XD Aber kosten 400 € und das kanni ch mir grade nicht wirklich leisten, leider Also heißt es abwarten und sparen
War jetzt die Woche krankgeschrieben, aber morgen geh ich zur Schule, weil Vorprüfung in Bm ansteht. Die ganze Zeit vorm Rechner...kann ja was werden mit meinem kaputten Kopf XD Aber wird schon irgendwie gehen. Hab kein Bock die Arbeit nachzuschreiben...
Joa...und mir geht seit Tagen folgendes Lied nicht aus dem Kopf
Tjoa...
Morgen gehts dann aufs All For Nothing-Konzert in die Chemiefabrik! Ich hoffe, ich überleb das auch einigermaßen
Werd jetzt ins Bett, mein Kopf verlangt nach Schlaf (obwohl es grade mal 21 Uhr ist...), naja gute Nacht euch!
...in all den Städten, in denen ich war. Immerzu dachte ich,
dass es gut ist viel rumzukommen, viel zu sehen von der Welt. Doch heute habe
ich das Gefühl, dass ich überall ein Stück mehr von mir selbst verloren habe.
Als ob ich überall ein Stück von gelassen hab, was nie wieder mit zurück
gekommen ist.
...in all den Freundschaften und Beziehungen. Gab es je eine
zwischenmenschliche Beziehung, in der ich mich richtig wohl gefühlt habe? Ich
müsste lange überlegen, um eine Antwort zu finden und allein das sagt wohl
schon mehr aus, als ich je in Worte fassen könnte. Ich gab alles, alles für
meine Freunde, Beziehungen, Bekanntschaften. Wollte immer, dass sich jeder in
meiner Gesellschaft gut fühlt, wollte immer für alle da sein. Doch was bekam
ich zurück? Nie das, was ich gebraucht hätte. Ausgesaugt. Als hätten all diese
Menschen meine Energie, die ich für sie aufgewand habe, einfach aus mir
rausgesaugt und für sich behalten und ich blieb zurück. Leer und energielos.
Und keine Ressourcen in Sicht, die diesen leeren Tank, der ich nun mal leider
nur noch bin, wieder auffüllen könnten.
...in meiner Vergangenheit. Nie lässt sie mich los. Egal wo
ich hingehe, sie ist immer präsent. Ich laufe davon, der Zukunft hinterher,
aber doch erreiche ich sie nie. Stattdessen ist da immer diese böse Monster
Vergangenheit, was in meinem Nacken sitzt und mich schwächt, mich aufhält. Wie
so ein Parasit klebt sie an mir dran und raubt mir meinen Verstand. Und ich
sehe immer nur in weiter Ferne meine Zukunft, die ich wohl niemals einholen
werden.
...in dieser Leistungs- und Spaßgesellschaft, in der es oft
nur darum geht, gute Noten zu schreiben, befördert zu werden, gut im Sport zu
sein, gut sein Instrument zu beherrschen. Nein, nicht nur gut, sehr gut muss
alles sein. Man muss fröhlich und erfolgreich durch die Welt tanzen, um weiter
zu kommen. Alles andere ist unerwünscht und verschreckt die Menschen.
...zwischen all den Menschen, die ich nicht kenne, vor denen
ich aber dennoch Angst habe. Menschen, die mich verfolgen, die mich anstarren,
über mich reden, über mich lachen. Ihre blicke bohren sich tief in mein Inneres
und jeder merkt sofort, dass ich nicht passe. Nicht in all die Städte passe,
die ich besucht habe, nicht in all die Freundschaften, Beziehungen und
Bekanntschaften passe, weil ich Menschen eigentlich nicht mag, nicht in die
Zukunft passe, weil mich wohl meine Vergangenheit in den Tod treiben wird,
nicht in diese Gesellschaft passe, weil ich ein Einzelgänger bin, von dem man
lieber Abstand gewinnt, weil von ihm etwas sonderbares und gefährliches
ausgeht. Etwas, womit man sich nicht beschäftigen will, weil es keinen Spaß
macht, sondern einen runterzieht. Weil man sich mit der Schattenseite des
Lebens befassen müsste und somit die Sonnenseite für einen kurzen Augenblick
verlassen müsste. Weil einem dann bewusst wird, dass es mehr im Leben gibt, als
gute Noten und mit einer rosaroten Brille durch die Welt zu tanzen.
Weiß eigentlich gar nicht, was ich groß schreiben soll. Hab grade mal wieder n Hänger, keine Ahnung wieso. Doch eigentlich weiß ich wieso. Die Therapiestunde heute. Hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Und....meine Grundstimmung war sowieso schon im Eimer. Hab jetzt die letzten 3 Stunden im Bett verbracht und würd am liebsten direkt wieder ins Bett gehen, aber das geht nicht, weil ich gleich mit ner Freundin in die Neustadt gehe. Also in 2 Stunden oder so.
Auch für morgen ist der ganze Tag verplant. Obwohl ich eigentlich momentan nichts machen will, aber ich weiß, dass ich was machen muss, damit ich nicht wieder in dieses Loch falle, was da wieder vor meinen Füßen liegt. Wahrscheinlich sag ich morgen sowieso alles wieder kurz vorher ab. Wäre ja nicht das erste Mal. Und dann hätte mich das Loch wieder. Dabei wäre es so einfach einfach rüber zu springen und weiter zu laufen. Aber wie meine Thera schon so passend gesagt hat "Sie wollen gar nicht richtig gesund werden!" womit sie auch wieder Recht hat. Ich will es gar nicht.
Und das heißt genau was für mich? Ich weiß es nicht. Ich weiß momentan gar nichts mehr. Ich weiß nicht, ob es sich lohnt weiterzukämpfen, Tag für Tag gegen den Drang anzukämpfen mir etwas anzutun. Tag für Tag aufstehen und meine Aufgaben erledigen. Tag für Tag aufs Neue meine Maske aufsetzen und funktionieren. Denn das ist genau das, was ich momentan wieder tue. Eine Maske aufsetzen, um zu gefallen.
Ich glaube, das ist das Einzige, was ich in meinem Leben perfekt kann. So tun, als sei alles in Ordnung, nur um meine Mitmenschen nicht zu verwirren, zu ängstigen. Nur damit sich niemand mit dem Thema eingehender befassen muss. Damit sich niemand mit mir befassen muss. Und ich habe Angst zu verlieren. Das zu verlieren, was mir momentan am wichtigsten ist, auch wenn es absoluter Quatsch ist daran unbedingt festhalten zu wollen, wenn es doch gehen will, sobald ich davon anfange zu reden.
Es kotzt mich einfach nur an immer wieder in diese Abhängigkeit zu rutschen. Warum kann ich nicht einfach mal das Arschloch sein, das seine Rechte einfordert, das seine Wünsche offenbart und verdammt noch mal einfach mal das gerader heraus sagen kann, was es denkt und fühlt ohne sich über die Gefühle der anderen Sorgen machen zu müssen? Warum fällt mir das so schwer, wo mir doch jahrelang immer nur schlechtes angetan wurde?
Sie rauben mir meine Kraft, meine Energie, die sowieso schon viel zu wenig vorhanden ist. Sie rauben mir den Willen, weil ich jedes Mal mitkriege, wie unfair ich doch behandelt werde. Tu dies, mach das, tu jenes....und wer tut was für mich? Ich hasse es immer für andere da zu sein, gleichzeitig aber nie Unterstützung zu erfahren, wenn ich sie dringend bräuchte.
Einfach das loslassen, was einen runterzieht, wenn man hoch fliegen will. Weg fliegen. Ganz weit weg. Und niemals wieder kommen.
Heute war ich mal wieder beim Arzt. Blut abgenommen, Urinprobe abgegeben und zur Abwechslung maln EKG gemacht. Und was kam raus? Entzündungen sind weg, dafür hat meine Ärztin ne Herzrythmusstörung festgestellt. Aber halb so wild. Sie meinte, dass die so schwach ist, dass es nicht behandelt wird, solange es mich nicht körperlich beeinträchtigt. Ich kann auch noch alles machen, von daher...einfach mal gekonnt ignorieren.
Aber immer wieder interessant, wie meine Ärzte bei jedem Arztbesuch wieder was neues finden. Interessant wirds auch bei meinem nächsten Besuch bei meiner Frauenärztin. Hab ja immer noch Schmerzen, aber eben keine Entzündung mehr. Bin mal gespannt, was das dann nu wieder sein mag....
Es bleibt also spannend bei mir
So spannend und interessant das auch immer ist, ich wäre gerne einfach mal wieder nur gesund!
Heute dann mit Jenni schon mal für Wirtschaft gelernt. Hab ja heute ne Krankmeldung bekommen und Jenni ebenfalls, also Kaffee trinken und lernen. War gut, einiges aufgefrischt und geordnet. Prüfung kann also kommen XD
Soweit, so gut. Werd jetzt glaub ich noch das gute Wetter genießen und morgen gehts wieder ab in den wundervollen Unterricht der Euro-Schule Dresden!